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Internationales russischsprachiges Konsortium gewinnt EU-Förderung für Umsetzung einer russischen Innovationstechnologie in Deutschland!

 

Im Rahmen des Deutsch-Russischen Jahres der Bildung, Wissenschaft und Innovation hat die Agentur Kronstadt GmbH aus Hamburg (Geschäftsführer Vladimir Papkov) als Mitglied des internationalen wissenschaftlichen Konsortiums einen großen Erfolg zu verbuchen: Bewilligung einer 2-jährigen EU-Förderung für ein deutsch-russisches Projekt: 

"A novel concept for an extremely short take off and landing all-surface (ESTOLAS) hybrid aircraft: from a light passenger aircraft to a very high payload cargo/passenger version".

Das Projekt "Innovatives Konzept des Flugzeuges der Zukunft" basiert auf einer absoluten Innovation des russischen Wissenschaftlers A. Filimonov im Bereich Luftfahrt. Das wissenschaftliche Konzept  wird nun demnächst in Hamburg, dem Luftfahrtkompetenzzentrum Deutschlands, in Form einer Computer-Modellierung überprüft und an die Anforderungen der marktgerechten EU-Zertifizierung angepasst.

Die Projektidee entstand während und dank einer Veranstaltung im Rahmen des Deutsch-Russischen Jahres der Bildung, Wissenschaft und Innovation - eines wissenschaftlichen Kongresses in Kazan (Russland), wo sich alle Partner gefunden haben, um später ein russischsprachiges wissenschaftliches Konsortium in Deutschland zu gründen und diese tolle Innovation in einem EU-Projekt professionell umsetzen zu können. Die Präsentation der Erfindung von A. Filimonov auf diesem Kongress durch den Abteilungsleiter der Innovationsprojekte der AG RUS  (Arbeitsgemeinschaft russischsprachiger Unternehmer in Deutschland) F. Margolin mündete in Entwicklung des gemeinsamen wissenschaftlichen Konzeptes und der erforderlichen geschäftlichen Basis für einen  Projektantrag bei der EU-Kommission.

Neben der Agentur Kronstadt zum wissenschaftlichen Konsortium als Träger der EU-Förderung gehören ein weiteres deutsches Unternehmen, Quality Park Aviation Center GmbH (QPAC), die britische Cranfield University und die lettische Riga Technical University. Die wissenschaftlichen Grundlagen zum Projekt stammen von russischen  Wissenschaftlern und Forschungseinrichtungen aus Moskau und Tjumen. Das von der EU geförderte Projekt ist einmalig sowohl für ein Hamburger Unternehmen als auch für die  Transfer einer Innovationstechnologie aus Russland in die EU schlechthin. So wurde ein Präzedenzfall geschaffen, der in der Deutsch-Russischen Kooperation neue zukunftsweisende Perspektiven eröffnet.

Dem Deutsch-Russischen Jahr der Bildung, Wissenschaft und Innovation folgt nun 2012 das Jahr Russlands in Deutschland. Die Agentur Kronstadt baut in diesem Jahr auf ihrem Erfolg weiter und beabsichtigt demnächst, weitere Transfers der High-Tech-Ideen aus Russland nach Deutschland und EU zu ermöglichen, um ähnliche Projekte bei der EU-Kommission zu beantragen und umzusetzen. Für Standort Deutschland, insbesondere für Hamburg, bringen solche Projekte neben dem Prestigefaktor auch einen großen wirtschaftlichen Gewinn. Dadurch werden demnächst in der Luftfahrtsparte neue Arbeitsplätze und neue hochtechnologische Produkte entstehen.

Quelle: Irina Bulanowa, Agentur Kronstadt
Foto: Photographs of the ESTOLAS prototype

 

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