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Erfolgreicher Messeauftritt auf der „Open Innovations“

Neues Messekonzept, neue Perspektiven: Auf der Premiere der  Moskauer Innovationsmesse „Open Innovations“ bauten die  Gewinnernetzwerke der BMBF-geförderten „Länderkampagne Russland“ vom 31. Oktober bis 3. November 2012 aktiv ihre Netzwerke aus – weit über die Stadtgrenzen Moskaus hinaus.

Die vier F&E-Netzwerke – NanoBRIDGE - Bridging of the German and Russian Nanotechnology Excellence, ENNA- Energy Efficiency and Sustainability of Buildings, SOYUZ Bioenergy - “SOYUZ Marketing Russia” sowie Light4LIFE - Marketing for Germany, Center of Innovation in Optical Technologies vertraten Zukunftstechnologien wie Optische Technologien, Nanotechnologie und Umwelttechnologie. Genau die Themen, die die neu konzipierte Innovationsmesse unter einem Dach vereint hat – mit dem „Moscow International Forum for Innovative Development - Open Innovations“ und der „Open Innovations Expo“ (siehe Messe-Ankündigung).

Die „Open Innovations“ hat verschiedene, aktuelle Technologiefelder zusammengeführt und so den Auftritt aller Länderkampagne-Netzwerke ermöglicht, sowohl bei den Foren als auch bei der Expo. So stellte das Netzwerk Light4LIFE seine Kompetenzen und Forschungsergebnisse hinsichtlich Klinischer Biophotonik, etwa die Optische Kohärenztomografie, nicht nur auf dem BMBF-Stand, sondern auch bei Vorträgen während des Forums vor. Auch das Netzwerk ENNA war bei zwei Sessions als Keynote Speaker bzw. Teilnehmer in einer Podiumsdiskussion vertreten: bei der von der Moskauer Stadtregierung organisierten Veranstaltung „City in the Light of Sustainable Development“ sowie bei „Green Technologies in Construction Industry – Creation of a Comfortable and Sustainable Future“, veranstaltet von RVC Smart Future, einer Initiative für innovative Unternehmen in der nachhaltigen Entwicklung.  Parallel zur „Open Innovations“ haben die Vertreter von  ENNA bei zwei Symposien an Moskauer Universitäten und einem Meeting mit dem „Green Building Council Russia“ insgesamt über 240 Teilnehmern seine Kompetenzen in Sachen Energieeffizienz von Gebäuden vorgestellt und weitreichende Kontakte zu Wissenschaftlern und Unternehmen aufgebaut.

Das Netzwerk NanoBRIDGE, dessen Netzwerkmitglieder marcotech und Cluster Nanotechnologie bereits seit 2008 auf der „RUSNANOTECH“ im Rahmen der deutschen Beteiligung vertreten sind, bewertete die Zusammenführung verschiedener aktueller Technologiefelder und den Auftritt von zahlreichen russischen Technologiezentren als positiv. Die langjährige Messepräsenz hat sich ausgezahlt: Besucher haben das NanoBRIDGE-Netzwerk auf dem gut erkennbaren BMBF-Stand gezielt aufgesucht. Obwohl die Messe am 1. Tag nur Forumsbesuchern – vorwiegend Führungskräfte aus Industrie und Politik – zugänglich war  hat das NanoBRIDGE-Netzwerk rund 50 Kontakte zu russischen und auch deutschen F&E-Einrichtungen geknüpft . Schon kurz nach der Messe liegen bereits mehrere Anmeldungen zur Mitgliedschaft bei NanoBRIDGE vor. Darüber hinaus traf das im Rahmen der BMBF-Länderkampagne Russland geplante „German-Russian Forum Nanotechnology“, das vom 22. bis 23.Mai 2013 in Tomsk stattfindet, auf große Resonanz. "Insgesamt können wir also feststellen, dass sich die Beteiligung am Gemeinschaftsstand des BMBF auf der "Open Innovations" für das Netzwerk NanoBRIDGE gelohnt hat", so  Gabriele Gorzka, die Projektkoordinatorin.

Das Netzwerk SOJUS BIOENERGIE zieht zur Messeteilnahme ebenfalls ein positives Fazit. Das Thema Bioenergie wird in Russland zunehmend als bedeutendes zukünftiges Thema gesehen. Erhebliche Rohstoffmengen biologischer Herkunft aus Forst, Landwirtschaft und Abfallfraktionen, die neben den fossilen Rohstoffen vorhanden sind, bieten zusätzlich Einnahmequellen und können die Versorgung mit Energie, die insbesondere in den ländlichen Regionen verbessert werden könnte, nachhaltig sicherstellen. Viele Standbesucher haben daher den Kontakt gesucht und Themen aus dem Bioenergiefeld eingebracht. Dabei spielte immer wieder die regionale Versorgung, ein zentrales Netzwerkthema, eine entscheidende Rolle. Untermauert wurde das Interesse auf russischer Seite auch durch eine Skolkovo- Veranstaltung zum Thema Bioenergie bei dem der Messe angeschlossenen Forum. Auch bei Besuchen der Messestände russischer Regionen konnte das SOJUS-Netzwerk vielfältige Kontakte mit Multiplikatorfunktion knüpfen, sein Netzwerk vorstellen und bewerben.

Kontakt: Ilona Roberts, Werbung für den Innovationsstandort Deutschland, Internationales Büro des BMBF beim DLR e.V., ilona.roberts@dlr.de

Weitere Informationen zur Länderkampagne Russland unter Research in Germany

 

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