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Biotechnologie

Das 21. Jahrhundert ist das Jahrhundert der Biowissenschaften. Sie tragen entscheidend zum Verständnis lebender Organismen und ökologischer Systeme bei. Das eröffnet ungeahnte Möglichkeiten in der Aufklärung von Krankheiten und erschließt neue Therapien. Deutschland und Russland haben bereits seit 1994 das wissenschaftliche Potenzial in diesem Bereich erkannt und begonnen, gemeinsame Projekte zu bearbeiten (Fachvereinbarung). Die vorhandenen Kooperationen auf den Gebieten Genom- und Proteomforschung, Bioinformatik, Molekulare Medizin, Systembiologie und Ernährungsforschung sollen weitergeführt werden.

Die fundamentalen neuen Erkenntnisse, die Fortschritte in den dazugehörigen Technologien und ihre breite Anwendung in der Gesundheits-, Umwelt- und Ernährungsforschung werden weitreichende Auswirkungen auf die gesundheitliche Versorgung, die Beherrschung von Umweltgefahren und unser gesamtes gesellschaftliches Leben haben. Schon heute findet die Biotechnologie Anwendung in vielen Lebensbereichen: ob es um die Entwicklung neuer Medikamente geht oder die Herstellung energieeffizienter Waschmittel.

Mit zahlreichen Forschungsprojekten bauen Russland und Deutschland ihre Zusammenarbeit weiter aus. Beide Länder betrachten die Kooperation auf dem Gebiet der Biotechnologie als wichtiges Instrument zur Beschleunigung der Innovationsdynamik in Industrie

und Landwirtschaft. Dabei geht es einerseits um die Vernetzung der führenden wissenschaftlichen Expertise auf den Zukunftsfeldern der biotechnologischen Forschung,. Andererseits sollen Ergebnisse aus der Forschung im Rahmen transnationaler Technologietransferprozesse rasch kommerzialisiert werden.

Die Zusammenarbeit zwischen Russland und Deutschland wird etwa im Rahmen des Kooperationsverbundes Biotechnologie unterstützt. Das primäre Ziel des Verbunds ist es, die Zusammenarbeit sowohl zwischen Unternehmen wie auch wissenschaftlichen Einrichtungen beider Länder zu initiieren bzw. auf eine systematische und nachhaltige Grundlage zu stellen. Hierbei werden klassische Felder, wie z.B. die Molekularbiologie oder Biochemie, ebenso angesprochen wie jüngere Forschungsgebiete, so z.B. das Umwelt- und Ressourcenmanagement.

 
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