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Gesundheitsforschung

Gesundheit gehört zu den großen globalen Themen, für die in Zukunft Antworten und Lösungen gefunden werden müssen. Wichtige Handlungsfelder der Gesundheitsforschung sind dabei die Bekämpfung von Infektionskrankheiten und die Eindämmung von Volkskrankheiten. Deutsche und russische Mediziner/innen arbeiten bereits seit vielen Jahren gemeinsam auf diesem Gebiet.

Als ein wichtiger Knotenpunkt der deutsch-russischen Kooperation auf dem Gebiet der Gesundheitsforschung gilt das deutsch-russische Koch-Metschnikow-Forum (KMF), das 2006 als Initiative des Petersburger Dialogs unter Federführung der Berliner Medizinischen Gesellschaft und der Charité Berlin mit der Metschnikow-Akademie St. Petersburg und der Russischen Akademie der Medizinischen Wissenschaften gegründet wurde. Ziel der deutsch-russischen Wissenschaftsorganisation ist es, die engere Zusammenarbeit im medizinischen Bereich durch gemeinsame Projekte und Fachveranstaltungen zu unterstützen, das deutsche und russische Gesundheitswesen zu harmonisieren und die gesundheitsbezogene Fachkompetenz beider Seiten zusammen zu bringen. Zentrale Gebiete der Kooperation sind hier insbesondere Tuberkulose, HIV/Aids, Virusdiagnostik und eHealth. Ein wichtiges Anliegen des KMF ist die Heranbildung von gut ausgebildetem Nachwuchs. Daher stellt die Organisation ein eigenes Förderprogramm für den Austausch von talentierten Nachwuchswissenschaftlern bereit.

Aktuelle deutsch-russische Gemeinschaftsprojekte der medizinischen Forschung befassen sich mit einem breiten Spektrum an Themen. Auf dem Gebiet der Infektionskrankheiten wird derzeit versucht, zu einem besseren Verständnis der Verbreitung der Tuberkuloseerreger und der Mehrfachresistenzen zu gelangen. Auf dem Gebiet der Aidsforschung zielen Projektkooperationen auf die Standardisierung des Nachweises von HIV oder die Verbesserung der Behandlung von HIV/AIDS-Patienten.

Um die gemeinsame Erforschung von Gefäß- und Nierenerkrankungen geht es beispielsweise den Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern der Universität Heidelberg und der Moskauer Staatlichen Medizinischen Universität. Im Universitätsklinikum Dresden und in der Städtischen Klinik in Nowosibirsk wird derzeit nach Möglichkeiten der Diabetesprävention in der Region gesucht.

Zunehmend werden in die medizinische Forschungskooperation zwischen Deutschland und Russland auch Unternehmen einbezogen, insbesondere im Bereich der gemeinsamen Medikamentenentwicklung. So erforschen ein deutsches und ein russisches Unternehmen gemeinsam die Nutzbarkeit eines selenbasierten Pharmazeutikums als gezieltes Drug-Release-System.

 
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  • Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie

  • Bundesministerium des Inneren

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