. . . .
Deutsche Sprachversion Deutsch | Русский
Leichte Sprache Gebärdensprache (DGS)
    Servicemenü: Startseite | Seitenübersicht | Impressum | Datenschutz    
 

Nanotechnologie

Nanotechnologische Anwendungen bestimmen bereits heute eine Vielzahl von Produkten und Prozessen. Dabei werden gezielt neue funktionelle Eigenschaften ausgenutzt, die Objekte und Materialstrukturen mit Dimensionen im Nanometerbereich, im Allgemeinen unter 100 nm, aufweisen (1 nm = 10-9 m). So entstehen neue elektronische, magnetische und optische Eigenschaften von Werkstoffen: Schmelzpunkte verschieben sich, aber auch katalytische Aktivitäten, die Löslichkeit und Transporteigenschaften von Stoffen stellen sich ganz anders dar.

Erkenntnisse aus dem Nano-Bereich haben einen unmittelbaren Einfluss auf verschiedenste Wissenschaftsbereiche: ob Naturwissenschaften, Medizin oder Materialwissenschaften, die Nanotechnologie eröffnet vielen Forschern neue Erkenntnisse und methodische Herangehensweisen. Zugleich gilt die Anwendung nanotechnologischen Wissens durch ihre interdisziplinäre Bedeutung und ihr enormes Verwertungspotential als innovative Schlüsseltechnologie.

Deutschland und Russland wollen ihre Zusammenarbeit künftig auch im Bereich Nanotechnologien vertiefen. Ein herausragendes Beispiel für die gute Zusammenarbeit ist etwa der Aufbau des Russisch-Deutschen Forschungszentrums „Multifunktionale nanostrukturierte Materialien und Formulierungen für Life Science“ in Hamburg Moskau. Entwicklt werden neue Technologien für die Produktion von maßgeschneiderten multifunktionalen nanostrukturierten Materialen.

Ein weiteres Beispiel ist die Deutsch-Russische Institutspartnerschaft „Energierelevante Nanomaterialien“ der Universität Ulm und der Lomonossow-Universität Moskau. Diese Institutspartnerschaft wird an das im Januar 2011 gegründete Helmholtz-Institut Ulm für Elektrochemische Energiespeicherung (HIU) angesiedelt. Zusammen mit Prof. Alexej Khokhlov, einem renommierten Spitzenwissenschaftler und Vizepräsidenten an der Moskauer Lomonossow-Universität, wird in einer bis zu dreijährigen Pilotphase der Aufbau des neuen deutsch-russischen Exzellenzzentrums gefördert. Die hier geplanten Forschungen zu energierelevanten Nanomaterialien sind vor allem auch sichtbarer Ausdruck der lebendigen, fruchtbaren deutsch-russischen Kooperation in der Spitzenforschung.

 
  • Bundesministerium für Bildung und Forschung

  • Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie

  • Bundesministerium des Inneren

  • Auswärtiges Amt

Aktuelle Meldungen


Archiv

Dokumente