Das Deutsche Historische Institut in Moskau wurde im September 2005 gemeinsam von der Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung und der ZEIT-Stiftung Ebelin und Gerd Bucerius initiiert. Nach einer positiven Empfehlung des Wissenschaftsrats wurde es am 1. Januar 2009 in die institutionelle Förderung der Stiftung Deutsche Geisteswissenschaftliche Institute im Ausland (DGIA) übergeleitet, die vom Bundesministerium für Bildung und Forschung finanziert wird.
Tätigkeitsschwerpunkte des DHI Moskau sind die Erforschung der gemeinsamen Geschichte Deutschlands und Russlands, die Intensivierung der Kooperation zwischen russischen und deutschen Wissenschaftlern, die Koordination und Durchführung gemeinsamer Forschungs- und Editionsprojekte sowie die Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses.
Mit einer Präsenzbibliothek, Internetarbeitsplätzen, Serviceleistungen und einer Vielzahl von wissenschaftlichen Veranstaltungen bildet das Institut ein wichtiges Zentrum der russischen Deutschland- und deutschen Russlandforschung.
Am Institut sind 15 deutsche und russische Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigt. Ihre Arbeit wird durch einen wissenschaftlichen Beirat unterstützt (Vorsitzender: Prof. Dr. Helmut Altrichter, Stellvertreter: Akademiemitglied Prof. Dr. Alexander Chubarjan).
Das DHI wird von der in Bonn ansässigen Stiftung Deutsche Geisteswissenschaftliche Institute im Ausland (DGIA) getragen, die unter ihrem Dach die Deutschen Historischen Institute in London, Paris, Rom, Warschau, Washington und das Deutsche Forum für Kunstgeschichte in Paris sowie die multidisziplinär arbeitenden Forschungsstätten in Beirut/Istanbul und Tokyo vereint.
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