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5th Raisa Gorbacheva Memorial Meeting on Hematopoietic Stem Cell Transplantation in Children and Adults!

Stammzellen

Das Projekt „Adulte Stammzellforschung im Dialog" wurde ins Leben gerufen, um den Austausch und die Zusammenarbeit besonders von deutschen und russischen Stammzellforschern zu unterstützen und auszubauen. Diese Initiative wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung unterstützt im Rahmen des Ideenwettbewerbs zum "Deutsch-Russischen Jahr der Bildung, Wissenschaft und Innovation 2011/12". Im Zentrum stehen die Förderung der internationalen Kooperation und das Heranführen einer jungen Generation von Wissenschaftlern an vernetzte webbasierte Zusammenarbeit. Zu diesem Zweck wird ein Online‐Wettbewerb veranstaltet und der Alexander A. Maximow Award verliehen.

Das „Meeting on Hematopoietic Stem Cell Transplantation in Children and Adults“ gibt es seit 12 Jahren. Es ist ein Symposium von wachsender Bedeutung, bei dem sich sowohl klinische Wissenschaftler als auch Grundlagenforscher über Neuerungen und Entwicklungen im Bereich der Stammzelltransplantation und Leukämieforschung austauschen. Hierbei liegt der Schwerpunkt auf neuartigen Behandlungsmethoden und der Therapie von Blutkrebs bei Kindern. Traditionell stellt das „Raisa Gorbacheva Memorial Meeting on Hematopoietic Stem Cell Transplantation“ ein wichtiges Forum der Zusammenarbeit deutscher und russischer Ärzte und Grundlagenforscher dar. Zugleich zieht es Wissenschaftler aus der ganzen Welt nach St. Petersburg, die wie auch in diesem Jahr vor allem aus der ehemaligen UDSSR, Nordamerika und mehreren europäischen Staaten kommen. Die Vorträge und Diskussionen fördern nicht zuletzt die Einbindung russischer Wissenschaftler in die internationalen Forschungsnetzwerke. Zusätzlich bietet eine Posterausstellung vor allem jüngeren russischen Kollegen die Gelegenheit, ihre Forschungsergebnisse und Fortschritte vorzustellen und mit internationalen Experten zu diskutieren.

Auch 2011 werden renommierte Wissenschaftler zu dem Symposium beitragen, unter anderem die deutschen und russischen Transplantationsmediziner Prof. Dr. Karl Welte, Prof. Dr. med. Hans‐Jochem Kolb und Prof. Valeriy Savchenko sowie der berühmte USWissenschaftler Dr. James Ferrara.

Die seit über 20 Jahren gelebte Kooperation zwei der größten Transplantationszentren in Europa –des UK Hamburg‐Eppendorf und der Staatlichen Medizinischen Pavlov‐ Universität in St. Petersburg, spiegelt sich auch dieses Jahr im Programm des Symposiums durch Vorträge der Stammzellexperten Boris Afanasyev, Axel Zander und Nicolaus Kröger.

Die Stammzellforschung hat in den letzten Jahrzehnten beeindruckende Fortschritte gemacht, die immer mehr internationale Vernetzung fordern. So werden sich die Forscher auf dem diesjährigen Treffen über neuartige Probleme und Perspektiven der Stammzellforschung wie alternative Stammzellquellen, die Anhebung der möglichen Altersgrenze für Patienten und die adoptive Immuntherapie austauschen.

Im Rahmen des Symposiums wird auch die Ausrichtung des Alexander A. Maximow Awards angekündigt. Die Etablierung des Internets als zentralen Bestandteil der wissenschaftlichen Kommunikation wird Qualität und ausreichende Vernetzung der Forschung gewährleisten. Vor allem die folgende Generation von Wissenschaftlern wird vermehrt die Möglichkeiten der Online‐Zusammenarbeit nutzen. Durch den Maximow Award wird hier zwischen Deutschland und Russland ein Schritt getan, dies vorzubereiten.

 

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