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Bilaterale Zusammenarbeit

Zwischen den Regierungen gibt es einen engen Dialog, der sich auch in der intensiven Zusammenarbeit zwischen den Ministerien widerspiegelt. Die Außenminister treffen sich regelmäßig sowohl im bilateralen Rahmen als auch auf internationaler Ebene. Eine feste Institution sind die jährlichen Regierungskonsultationen, die abwechselnd in beiden Ländern stattfinden. Im vertraulichen Dialog wird auch die Behandlung "kritischer" Themen und ungelöster Fragen offen und konstruktiv diskutiert.

Neues Abkommen zu Wissenschaftlich-Technischer Zusammenarbeit (WTZ) unterzeichnet

Mit der Unterzeichnung eines neuen WTZ-Abkommens am 16. Juli 2009 ebneten das BMBF und das russische Ministerium für Bildung und Wissenschaft den Weg für eine künftig noch engere Kooperation. Das neue Abkommen wurde anlässlich der deutsch-russischen Regierungskonsultationen am 16. Juli 2009 unterzeichnet. Es ersetzt das 1987 in Kraft getretene WTZ-Abkommen.

Die wissenschaftlichen Beziehungen zwischen Deutschland und Russland haben sich in den vergangenen Jahrzehnten intensiv und in großer Bandbreite entwickelt. Deutsche Forschungs- und Mittlerorganisationen unterhalten inzwischen Verbindungsbüros in Russland und treiben vor Ort die guten Beziehungen in der Spitzenforschung, die Zusammenarbeit zwischen Hochschulen und den Austausch junger Wissenschaftler und Studenten voran. Auch die deutsche Wirtschaft nimmt ihre Chancen in Russland wahr. Ausdruck dessen sind deutsch-russische Partnerschaften im Bereich der Berufsbildung.

Gemeinsam mit den deutschen Wissenschaftsorganisationen arbeitet die Bundesregierung daran, deutsche Spitzenforschung im Ausland bekannter zu machen und internationale Vernetzung und Wettbewerbsfähigkeit zu fördern. In diesem Zusammenhang steht die Idee, weltweit in wichtigen Partnerländern Deutsche Wissenschafts- und Innovationshäuser (DWIH) einzurichten – so auch in Russland. Unter Federführung des DAAD wurde dazu ein Aufbaustab eingerichtet. Das Deutsche Haus für Wissenschaft und Innovation in Moskau soll den deutschen Wissenschaftsorganisationen durch einen gemeinsamen Auftritt signifikante Synergievorteile bieten, insgesamt ihre Sichtbarkeit in Russland steigern und so zur Intensivierung der Zusammenarbeit beider Länder in Wissenschaft und Forschung beitragen.

 

Bilaterale Zusammenarbeit

  • Gemeinsamer Wille zum Ausbau der Wirtschaftsbeziehungen

    Deutschland ist Russlands wichtigster Wirtschaftspartner, Russland ist umgekehrt der bedeutendste Energielieferant für Deutschland. Der Ausbau der Wirtschaftskooperation (Handelsaustausch und Investitionen) liegt in den Händen der russischen und deutschen Unternehmen.
    Mehr zum Artikel Gemeinsamer Wille zum Ausbau der Wirtschaftsbeziehungen (URL: http://www.deutsch-russisches-wissenschaftsjahr.de/de/716.php)

  • Förderung der Kulturzusammenarbeit

    Kulturelle Beziehungen zwischen Deutschland und Russland reichen weit in die Vergangenheit zurück. So öffnete Zar Peter der Große an der Wende zum 18. Jahrhundert Russland westeuropäischen – damit auch deutschen – Einflüssen und förderte Wissenschaft und Kultur. Der deutsche Universalgelehrte G.W. Leibniz war zu dieser Zeit in Russland in Diensten des Zaren tätig. Er war u.a. Ideengeber für den Aufbau der Russischen Akademie der Wissenschaften, die schließlich 1724 von Peter dem Großem per Erlass gegründet wurde.
    Mehr zum Artikel Förderung der Kulturzusammenarbeit (URL: http://www.deutsch-russisches-wissenschaftsjahr.de/de/714.php)

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