. . . .
Deutsche Sprachversion Deutsch | Русский
Leichte Sprache Gebärdensprache (DGS)
    Servicemenü: Startseite | Seitenübersicht | Impressum | Datenschutz    
 

Premiere: Deutsch-Russische „Woche des jungen Wissenschaftlers“ in Kazan

 

Zum ersten Mal in Russland richten der Deutsche Akademische Austauschdienst (DAAD) und die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) unter dem Dach des Deutschen Hauses für Wissenschaft und Innovation (DWIH) die Deutsch-Russische „Woche des jungen Wissenschaftlers“ aus. Sie findet vom 19. bis 24. September 2011 an der Föderalen Universität Kazan statt und steht unter dem Motto „Mensch und Energie“.

Rund 50 Doktoranden, Postdocs und Professoren beider Länder stellen ihre Forschungsansätze zu Themen rund um Energiemanagement, Energiewirtschaft, langfristige Ressourcenplanung oder neue Energien zur Diskussion. Dabei werden interdisziplinäre und zukunftweisende Themen wie Effizienztechnologien, Energiespeicherung, Energiesicherung, regenerative Energien, Risikoabschätzung ebenso behandelt wie Klimaauswirkungen oder politische, wirtschaftliche und soziale Auswirkungen. Die Konferenz, die im Rahmen des „Deutsch-Russischen Jahres der Wissenschaft, Bildung und Innovation 2011/12“ stattfindet, greift zugleich globale Aspekte und aktuelle Schwerpunkte der deutsch-russischen Zusammenarbeit auf.

Netzwerken auf allen Ebenen

Die Konferenz zielt auf eine breite Netzwerkbildung ab, insbesondere auf der Ebene des wissenschaftlichen Nachwuchses. Unter dem Motto „Mensch und Energie“ kommen junge Forscher und erfahrener Wissenschaftler unterschiedlichster Disziplinen aus beiden Ländern zusammen, stellen ihre neuesten Erkenntnisse vor und tauschen sich untereinander aus. Doch damit nicht genug: Zudem stellen sich die im russischen DWHI vertretenen deutschen Wissenschafts- und Mittlerorganisationen DFG (Deutsche Forschungsgemeinschaft) und MPG (Max-Planck-Gesellschaft), DAAD und AvH (Alexander von Humboldt-Stiftung), sowie die Freie Universität Berlin und der Forschungsstandort Kazan vor. Darüber hinaus sind Podiumsdiskussionen mit hochrangiger Beteiligung beider Länder geplant. So haben von deutscher Seite die Vizepräsidenten von DFG und DAAD, Peter Funke und Max Huber, sowie der Botschafter der Bundesrepublik Deutschland in der Russischen Föderation Ulrich Brandenburg ihre Teilnahme zugesagt. Von russischer Seite werden der Bildungsminister der Republik Tatarstan, der Präsident der Tatarischen Akademie der Wissenschaften sowie Kazaner Hochschulrektoren und Institutsdirektoren erwartet.

Enge Beziehung zu Kazan

Dass die „Woche des jungen Wissenschaftlers“ ausgerechnet in Kazan stattfindet, hat gute Gründe. Die rund 800 Kilometer von Moskau entfernte Hauptstadt der autonomen Republik Tatarstan zählt zu den wichtigsten Wissenschaftsstandorten Russlands. Die im Jahr 1804 gegründete Föderale Universität Kazan, die zweitälteste Universität der Föderation, hat quasi deutsche Wurzeln: Die ersten führenden Lehrkräfte der jungen Universität waren deutsche Professoren (http://www.ksu.ru/de/general/umc.htm). Noch heute pflegt die Föderale Universität Kazan, die im russischen Hochranking unter den Top-10 ist, Kooperationen zu zehn deutschen Hochschulen (Welche das sind, erfahren Sie im HRK-Hochschulkompass. Mit der „Woche des jungen Wissenschaftlers“ in Kazan werden sicher noch engere Beziehungen für die Zukunft geknüpft.

 

Aktuelle Meldungen


Archiv