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Innovation-Stream: Pipeline für Wissens-und Technologietransfer

Igor Kuprienko, CEO European-Russian Innopartnership / St. Petersburg, Dirk Zierpka, Stv. Leiter des Wirtschaftsreferates des Generalkonsulates / St. Petersburg, Christian Theel

 

Mit dem „Tag des Deutsch-Russischen Technologietransfers“ in Sankt Petersburg am 15. Dezember 2011 beginnt die erste Phase des Projekts „Innovation Stream: Pipeline for Knowledge and Technology Transfer“. Projektziel ist, den Wissens- und Technologietransfer zwischen der Region Greifswald und dem Großraum St. Petersburg zu intensivieren – mit einer virtuellen und dualen "Pipeline", die beide Regionen verbindet und den Innovationsfluss beschleunigt.

Die bereits existierende wissenschaftliche Zusammenarbeit wird durch mehrere erfolgreich durchgeführte bilaterale Projekte belegt, findet bisher aber keine Entsprechung in der grenzüberschreitenden Überführung von wissenschaftlichen Ergebnissen in die wirtschaftliche Wertschöpfung. Doch wie werden aus Forschungsideen marktfähige Produkte, Prozesse oder Dienstleistungen – und das technologie- und grenzüberschreitend? Mit dieser Kernfrage befasst sich das vom Leibniz-Institut für Plasmaforschung und Technologie e.V (INP Greifswald e.V.)initiierte Projekt „Innovation Stream: Pipeline for Knowledge and Technology Transfer“. Es steht unter der Leitung von Dr. Christian Theel, unterstützt von Dr. Eugenia Gorchakova (ebenfalls INP), und zielt darauf ab, die transnationale Kooperation beide Richtungen zu fördern und dauerhafte Strukturen aufzubauen, die den Transfer von Wissen, Innovationen und Technologien zwischen den beiden Regionen erleichtern und beschleunigen.

Innovation-Stream überwindet Grenzen

In der ersten Projektphase gilt es, die Hauptakteure in Technologietransfer und Innovation aus beiden Regionen zusammen zu bringen, zum „Tag des Deutsch-Russischen Technologietransfers“ in Sankt Petersburg. Bei der Konferenz am 15.12.2011 stellen akademische Einrichtungen und deren Transferstellen sowie Innovations- und Transfernetzwerke aus beiden Regionen ihre Arbeit zur Diskussion, von den Strukturen bis zu Best-Practice-Beispielen, von der Forschungsidee bis zum Markt (siehe vorläufiges Programm). Am zweiten Tag besucht die deutsche Delegation den Technopark „Ingria“ und wird dort einigen Firmen vorgestellt.

Die zweite Phase beinhaltet die Durchführung eines Forums in Greifswald mit dem Ziel, die Transferlandschaft der deutschen Region zu präsentieren. Auf dieser Veranstaltung, die inhaltlich auf jene in Sankt Petersburg aufbauen wird, soll die konkrete Form der weiteren Zusammenarbeit festgelegt werden. Auch wenn die Region Greifswald hier im Mittelpunkt steht, so richtet sich das Forum insbesondere auch an interessierte Akteure in Mecklenburg-Vorpommern, Norddeutschland und darüber hinaus.

Mit den beiden Veranstaltungen werden persönliche Verbindungen zwischen Sankt Petersburg und Greifswald geschaffen, die die bilaterale deutsch-russische Zusammenarbeit fördern und den künftigen Technologietransfer in beide Richtungen intensivieren. Langfristige Vision ist die Errichtung eines „Deutsch-Russischen Transferzentrums“, das sich als Serviceeinrichtung nicht nur an die Forschungslandschaft in Mecklenburg- Vorpommern, sondern an Einrichtungen in ganz Norddeutschland wendet.

Das vollständige Programm, erhalten Sie hier.


Das Leibniz-Institut für Plasmaforschung und Technologie (INP Greifswald e.V.)

Das Leibniz-Institut für Plasmaforschung und Technologie (INP Greifswald e.V.) ist europaweit die größte außeruniversitäre Forschungseinrichtung zu Niedertemperatur-Plasmen, deren Grundlagen und technischen Anwendungen. Ziel ist einerseits die anwendungsorientierte Grundlagenforschung und andererseits die Optimierung sowie Entwicklung etablierter plasmagestützter Verfahren und Produkte. Das Institut betreibt Forschung und Entwicklung von der Idee bis zum Prototyp, die Themen orientieren sich an den Bedürfnissen des Marktes. Derzeit stehen Umwelt- und Energietechnik, Oberflächen und Materialien sowie interdisziplinäre Themen in Biologie und Medizin im Mittelpunkt des Interesses. (Weitere Informationen finden Sie hier.)

Deutscher Kontakt:
Dr. Christian Theel, Leibniz-Institut für Plasmaforschung und Technologie e.V.; E-Mail: theel@inp-greifswald.de

 

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