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Kick-off zum deutsch-russischen „Green Building“-Projekt

Bernhard Schwarz, Projektleiter / Dolmetscher des IWO e.V.(links), Knut Höller, Geschäftsführendes Vorstandsmitglied des IWO e.V. (rechts), Präsentation des Projektes „Green Building - Wissenschaft und Zertifizierung für mehr Nachhaltigkeit“

 

Vom 9. bis 10. November 2011 tagte im Rahmen des „Grünen Projekts“ das „2. Internationale Festival für innovative Technologien in Architektur und Bauwesen“ in Moskau. Erstmals mit von der Partie war das deutsch-russische „Green Building“-Projekt – Wissenschaft und Zertifizierung für mehr Nachhaltigkeit“.

Das im gemeinsamen Wissenschaftsjahr geförderte „Green-Building“-Projekt zielt darauf ab, mit Konferenzen und Workshops in beiden Ländern wissenschaftliche Forschungsergebnisse und praktische Anwendungen rund um das Thema Green Building zu verbreiten. Den Auftakt dafür bot das vom Verband der Architekten Russlands und dem Verlagshaus "ARD-Zentr" organisierte Festival.

Bauen für die Zukunft

Wie lassen sich innovative Ideen und Technologien in Russland fördern, wie der Wohnkomfort verbessern? Genau diese grundlegenden Fragen galt es beim Festival zu klären. Im Fokus standen die neuesten Entwicklungen von führenden Herstellern von Baustoffen und Technologien, deren Anwendung und Umsetzung in Gebäuden zeitgenössischer russischer Architektur.

Rund 200 Fachleute, darunter Architekten, Bauherren, Bauunternehmer, Produzenten, Designer sowie Studenten und Lehrer der Fachrichtungen Bauwesen, Architektur und Design nahmen an der Fachtagung teil. Die begleitende Ausstellung zog 2000 Besucher an – ein gelungener Auftakt auch für das deutsch-russische „Green Building“- Projekt.

Eines der zentralen Ereignisse des Festivals war die Konferenz "Nachhaltige Positionierung für die Umwelt" am 9.11.2011. Diese wurde von dem Projektpartner Russischem Verband für grüne Architektur und Bauwesen organisiert. Im Rahmen des Deutsch-Russischen Wissenschaftsjahres und des darin geförderten Projektes „Green Building – Wissenschaft und Zertifizierung für mehr Nachhaltigkeit“ nahmen Vertreter der Initiative Wohnungswirtschaft Osteuropa (IWO) e.V an der Konferenz teil. Des Weiteren waren deutsche Architekten und Unternehmen ebenfalls mit eigenen Beiträgen auf der Konferenz vertreten. Am nächsten Tag drehten sich Diskussionsrunden um "grünes“ Bauwesen, etwa um umweltfreundliche Baustoffe und Produktion, umweltfreundliche Büros und Hotels oder Umweltausbildung in Schulen. Über den ganzheitlichen Ansatz für die Energieeinsparung im modernen Bauwesen referierte Yuri Selyanin, Berater des Geschäftsführers der Nationalen Agentur für Energieeinsparung und erneuerbare Energie (NAEVI). Anhand von Negativbeispielen wurden Optionen zur Steigerung der Energieeffizienz in Gebäuden präsentiert sowie die Bedingungen für mehr Energieeffizienz und Wohnkomfort erläutert. Wie man eine nachhaltige Entwicklung in einer städtischen Umgebung vorantreiben kann, erklärte Alexander Andrianov, Geschäftsführer der Nationalen Agentur für nachhaltige Entwicklung, anhand von europäischen Erfahrungen.

Rund 2000 Besucher informierten sich in der begleitenden Ausstellung über nachhaltiges Bauen, angefangen von Landschafts- und Raumplanung bis hin zu innovativen Baustoffen und Technologien. Ein Zeichen dafür, dass das Thema „Green Building“ nicht nur in Fachkreisen, sondern auch in der russischen Öffentlichkeit mit großem Interesse verfolgt wird.

Nach dem gelungenen Auftakt in Moskau findet die nächste Veranstaltung des deutsch-russischen „Green Building“-Projekts vom am 14. bis 16. März in Berlin statt, weiter geht’s mit Festivals in vier russischen Städten. Das Projekt wird mit einer Dialogveranstaltung im Rahmen der „Consense“, die internationalen Fachmesse für nachhaltiges Bauen, Investieren und Betreiben vom 19. bis 20. Juni 2012 in Stuttgart abgeschlossen.

Detaillierte Informationen zum „Grünen Projekt“ finden Sie hier, zum „Green Building“-Projekt im Projektflyer.


Kontakt:
Knut Höller, Geschäftsführendes Vorstandsmitglied IWO e.V., E-Mail: hoeller@iwoev.org

Fotos: ARD-Zentr

 

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