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Deutsch-Russisches Umweltforum Wissens- und Technologietransfer, Bioenergie, Abfall, Umwelt, Wasserver- und -entsorgung - Erfahrungen und Potentiale

 

Das bilaterale Forum bildete gleichzeitig die erweiterte Abschlusskonferenz des einjährigen Forschungsprojektes GRETTO – »Treiber und Barrieren deutsch-russischer Technologietransferprojekte im Bereich Umwelttechnologien«, das von Fraunhofer MOEZ gemeinsam mit MGUTU Meleus, Hochschule Harz und GeRos-transfer durchgeführt wurde.

Der erste Tag des Forums lag ganz im Zeichen von Umweltbildung und ökologischer Entwicklung mit dem Schwerpunkt auf Nachwuchsförderung sowie Weiterbildung. Daher war dieser Tag den Studierenden und Lehrenden der MGUTU gewidmet. Die deutschen Referenten berichteten über ihre Arbeit und Projekte im Umweltbereich. Darauf aufbauend ergab sich eine rege Diskussion und Erfahrungsaustausch hinsichtlich Initiativen und angestoßenen Projekten im Bereich Bildung für nachhaltige Entwicklung an den deutschen und russischen Hochschulen. Am Nachmittag folgten bilaterale Gespräche mit den Lehrkräften zur Identifizierung gemeinsamer Handlungs- und Kooperationspotenziale.

Der zweite Tag des Umweltforums fing mit einer Ausstellung zum Thema „Nachhaltige Tätigkeiten und biologisch erzeugte Produkte in der Republik Baschkortostan" an. Anschließend wurde die Plenarsitzung im Meleuser Palast der Kultur von Herrn Prof. Dr. Mamzev, Rektor der MGUTU eröffnet. In seiner Rede betonte er die Notwendigkeit bilateraler Kooperationen im Bereich des Wissens- und Technologietransfers. Der Minister für Naturnutzung und Ökologie der Republik Baschkortostan, Herr Azat N. Kutliachmetov hob insbesondere die bereits bestehende deutsch-russische Zusammenarbeit im Umweltbereich hervor. Die Projektkoordinatorin, Helene Olesja Betuch (Fraunhofer MOEZ) präsentierte die Ergebnisse des gemeinsamen Forschungsprojektes samt den Treibern und Hemmnissen in der bilateralen Zusammenarbeit. Darüber hinaus wurden Lösungsansätze und Empfehlungen zur Optimierung der Transferprozesse vorgestellt.

Weitere Impulsreferate sowohl von russischen als auch deutschen Referenten leiteten die Arbeit der beiden Panels am Nachmittag ein. Panel 1 befasste sich mit Umweltbildung und Panel 2 mit Problemen und Perspektiven der ökologischen Entwicklung. Insbesondere die deutschen Vorträge zur Praxis in der Abfallwirtschaft und energiesparendem Bauen stießen auf große Resonanz und Interesse.

Insgesamt wirkten an dem zweitägigen deutsch-russischen Umweltforum in der Republik Baschkortostan knapp 600 Teilnehmer mit. Die Akteure vertraten universitäre und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen, Unternehmen, Politik sowie Administration. Die Aufmerksamkeit in der Region war groß. Dies lässt auf das Interesse und die Sensibilisierung für Umweltschutzthemen schließen, insbesondere auch durch das aktive Vorantreiben der MGUTU Meleus. Good Practice Beispiele der bilateralen Zusammenarbeit wurden gezeigt und der Aufbau neuer Partnerschaften angeregt. Darüber hinaus wurde ein Zeichen für den Transfer zwischen Wissenschaft und Praxis gesetzt, indem die MGUTU Meleus mit dem Ministerium für Naturnutzung und Ökologie der Republik Baschkortostan im Rahmen des Umweltforums ein Abkommen zur engeren Zusammenarbeit schloss.

 

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