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Genau zwanzig Jahre ist her: Am 8.12.1991 unterzeichneten die Präsidenten der Russischen, Belarussischen und Ukrainischen Sowjetrepubliken die Bialowiezer Vereinbarung zur Auflösung der Sowjetunion. Was hat sich seither getan, was macht die allgemein als „post-sowjetisch“ bezeichneten Entwicklungen substantiell aus?

Dieser spannenden Frage gehen deutsche und russische Experten vom 1. bis 3. Dezember 2011 in Berlin auf den Grund – bei der internationalen wissenschaftlichen Tagung „Zwanzig Jahre seit dem Ende der Sowjetunion: Wandel, Kontinuität und neue Fragen“.

Veranstalter ist das Kompetenznetz Institutionen und institutioneller Wandel im Postsozialismus (KomPost), ein multidisziplinärer Forschungsverbund, der sich mit den Nachfolgestaaten der Sowjetunion (ausgenommen die baltischen Republiken) befasst, zusammen mit dem Frankfurter Institut für Transformationsstudien an der Europa-Universität Viadrina und der Deutschen Gesellschaft für Osteuropakunde – entsprechend hochkarätig ist das Veranstaltungsprogramm

Veränderungsprozesse verstehen

Die Konferenz, die von Thomas Rachel, Parlamentarischer Staatssekretär bei der Bundesministerin für Bildung und Forschung eröffnet wird, dreht sich drei Tage lang um nahezu alle erdenklichen Bereiche des russischen Transformationsprozesses: von der Formierung post-sowjetischer Staaten über Wirtschaftsreformen bis hin zu EU- und Nachbarschaftspolitik, von Religionsfragen über Clanpolitik bis hin zu Voraussetzungen und Grenzen der Demokratisierung. Folgende Fragen stehen dabei im Mittelpunkt: Inwieweit griffen die postsowjetischen Akteure historische Traditionen und internationale Erfahrungen auf? Wie experimentierten sie und welche Folgen hatte dies? Welche weltweiten Auswirkungen löste der Zusammenbruch der Sowjetunion aus? Verfügen die Regionalstudien zum postsowjetischen Raum über angemessene Begriffe und Instrumente zur Erfassung der neuen Entwicklungen?

Wer wissen möchte, wie deutsche und russische Experten die „post-sowjetischen“ Entwicklungen einschätzen und welche Schlüsse sie daraus ziehen, sollte sich diese Konferenz nicht entgehen lassen. Sie findet im Tagungszentrum Katholische Akademie, Hannoversche Straße 5b, 10115 Berlin-Mitte statt.

Anmeldungen: Deutsche Gesellschaft für Osteuropakunde, office@dgo-online.org.

KomPost-Ansprechpartner: Dr. Martin Brusis; M.Brusis@lmu.de

Weitere Informationen zum Forschungsprogramm des Kompetenznetzes KomPost finden Sie hier.

 

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