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Best of Innovation – Russische Delegation besucht deutsche Spitzencluster

Besuch beim Spitzencluster Forum Organic Electronics in Heidelberg; (c): InnovationLab GmbH

 

Keine Frage: Wissensaustausch über die Grenzen von Institutionen, Disziplinen und Technologien hinweg setzt Energien frei, beschleunigt den Innovationsprozess – unter den passenden Rahmenbedingungen versteht sich. Wie Spitzencluster in Deutschland Innovationen, also den Weg von der Idee zum marktreifen Produkt beschleunigen, davon konnte sich eine Delegation von russischen Regionalvertretern bei ihrer Deutschlandreise vom 12. bis 16. Dezember 2011 überzeugen.

Zu den Gästen zählten Ivan Bortnik, Vorstand der Assoziation innovativer Regionen Russlands (AIRR) (siehe Bericht ITB, S. 17), Grigorij Senchenya, stellvertretender Direktor der Abteilung “Innovative Entwicklung und Corporate Governance” und Artem Shadrin, Direktor der Abteilung „Strategische Management und Budget“ (u.a. zuständig für die Technologieplattformen), beide vom Ministerium für Wirtschaftliche Entwicklung der Russischen Föderation, sowie führende Akteure der jeweiligen Regionen. Ziel der Reise war, deutsche Erfolgsbeispiele auf Bundes- und Länderebene vorzustellen, Akteure auf allen Ebenen in Kontakt zu bringen und damit die deutsch-russischen Aktivitäten im Bereich der Innovationsförderung voranzubringen.

Innovation – eine tragende Säule des Wissenschaftsjahres

Bereits im vergangenen September ermöglichte eine trilaterale Innovationskonferenz in Novosibirsk ein erstes Kennenlernen der deutschen Strukturen und Erfolgsbeispiele im Bereich der regionalen Innovationsförderung. Nun führte die vom BMBF/IB und AIRR organisierte Delegationsreise mitten ins deutsche Innovationsgeschehen. Im Zentrum stand der Spitzencluster-Wettbewerb des BMBF. Weitere Stationen waren das BMWi mit seiner Initiative Kompetenznetze Deutschland sowie die mit Innovationsförderung befassten Agenturen verschiedener Bundesländer und selbstverständlich Netzwerke und Cluster auf Landesebene. Die Delegationsreise fand im Kontext der Innovationssäule des „Deutsch-Russischen Jahres der Bildung, Wissenschaft und Innovation 2011/ 12“ statt. Nicht zuletzt, weil eine engere Vernetzung deutscher Spitzencluster mit russischen Partnern von beiden Seiten angestrebt wird.

Regionale Innovationsförderung

In Berlin, Dresden, Chemnitz, Erfurt, Darmstadt, Wiesbaden, Heidelberg und Stuttgart gewann die Delegation Einblicke in deutsche Strukturen der regionalen Innovationsförderung, insbesondere beim Spitzencluster-Wettbewerb. In zahlreichen Diskussionen wurden vor allem das Verfahren der Auswahl zu fördernder Cluster sowie Ansätze der Erfolgskontrolle thematisiert. Ebenfalls auf großes Interesse stieß die Bandbreite der Förderung von direkter finanzieller Unterstützung einzelner Projekte, über die Unterstützung von Managementstrukturen bis hin zur Beratung von Clustermitgliedern in rechtlichen und finanziellen Fragen.

Vielfältige Kooperationsmöglichkeiten

Beim Besuch der deutschen Spitzencluster (siehe Programm) konnten sich die russischen Regionalvertreter mit eigenen Augen von deren Innovationskraft überzeugen und neue Kontakte knüpfen. Alle Teilnehmer sahen vielfältige Möglichkeiten der Kooperation: Zum einen wurde eine Zusammenarbeit deutscher Cluster mit den russischen Technologieplattformen, die im Rahmen der Innovationsstrategie „Russland 2020“ neu geschaffen wurden, genannt, zum anderen die Vernetzung mit den in Skolkovo ansässigen Clustern. Weitere Treffen sind geplant, zum innovativen Wissensaustausch über Ländergrenzen hinweg.

Weitere Informationen zum Thema Innovation in ITB Infoservice Schwerpunkt Russland, OECD Reviews of Innovation Policy: Russian Federation 2011

 

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